Books & Volumes

I co-author books and edited volumes (in German) which originate in close conjunction with my teaching, and they combine theoretical groundwork with state-of-the-art empirical research.

Teaching materials are available upon request.


Keuschnigg, M. and T. Wolbring (2019) Wirtschaftssoziologie: Städte, Märkte, Netzwerke. Stuttgart: UTB.

WiSoz21Regeln sich Märkte von allein? Wie entstehen Wirtschaftskrisen? Wie beeinflussen soziale Medien die Ökonomie? Ist es bald egal, wo wir leben und werden wir alles miteinander teilen? Ausgehend von aktuellen Ereignissen erläutert diese Einführung zentrale Theorien und Debatten der Wirtschaftssoziologie im 21. Jahrhundert. Das Buch dient als Einstieg in die Wirtschaftssoziologie und soll Lust auf eine Auseinandersetzung mit dem Wechselspiel von Wirtschaft und Gesellschaft machen.


Braun, N., M. Keuschnigg, and T. Wolbring (2013) Wirtschaftssoziologie I & II. Berlin: De Gruyter.

logo_wisozDas zweibändige Lehrbuch bietet eine Einführung in die Wirtschaftssoziologie aus quantitativer Perspektive. Neben einer Auseinandersetzung mit Klassikern des Wirtschaftsdenkens werden im ersten Band u.a. die soziale Einbettung ökonomischen Handelns, zentrale Prozesse wirtschaftlicher Entwicklung, die Krisenanfälligkeit des Kapitalismus sowie Prozesse der Verbreitung von Moden und Gerüchten thematisiert. Darüber hinaus werden fundamentale Konzepte der Spieltheorie und andere einschlägige Modellierungen eingeführt. Der zweite Band trägt fundamentale Erkenntnisse quantitativer Forschung zusammen und demonstriert anhand eigener empirischer Beiträge den Erklärungsgehalt von wirtschaftssoziologischen Überlegungen. Book Review, Course Syllabi


Keuschnigg, M. and T. Wolbring (eds., 2015) Experimente in den Sozialwissenschaften. Sonderband der Sozialen Welt. Baden-Baden: Nomos.

logo_sw_sonderbandAufgrund ihrer hohen internen Validität werden Experimente vielfach als Goldstandard wissenschaftlicher Forschung bezeichnet. Die Probleme von sozialwissenschaftlichen Experimenten werden dagegen häufig in der ungeklärten Übertragbarkeit ihrer Ergebnisse auf die “reale Welt” gesehen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer strittigen externen Validität stößt die experimentelle Methode bis heute vor allem in der Soziologie auf gehörigen Gegenwind. Dieser Sonderband liefert gute Gründe für die Durchführung von Experimenten und zeigt dabei nicht nur die breiten Anwendungsmöglichkeiten in einer Vielzahl sogenannter Bindestrichsoziologien auf, sondern systematisiert dringend notwendige Methodenforschung zum Einsatz von Labor-, Feld-, Vignetten- und natürlichen Experimenten. Der Sonderband richtet sich dabei einerseits im Sinne eines Lehrbuchs an Studierende, andererseits im Charakter eines Handbuchs an Forschende und soll zur vermehrten Nutzung experimenteller Verfahren in der empirischen Sozialforschung einladen. Reviews by Ivar Krumpal and by Klaus G. Troitzsch


Keuschnigg, M. and T. Wolbring (eds., 2014) “Experimente.” Themenheft der Sozialen Welt 65(2):135-273.

logo_swDas experimentelle Forschungsdesign fristet in der Soziologie ein randständiges Dasein – und dies trotz seiner nicht zu verleugnenden Vorteile. Diese werden gerade in den sozialwissenschaftlichen Nachbardisziplinen vermehrt erkannt und genutzt. In Experimenten herrschen nämlich hervorragende Bedingungen dafür, die treibenden Kräfte menschlichen Verhaltens zu isolieren und damit die sozialen Mechanismen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu erforschen. Verzichtet die Soziologie auf die Nutzung dieses Potenzials, verlangsamt sich der Erkenntnisfortschritt und die Disziplin gerät gegenüber stärker experimentell orientierten Sozialwissenschaften ins Hintertreffen. Es besteht also, sowohl was experimentelle Studien im Labor als auch im Feld angeht, erheblicher Nachholbedarf. Die Vielfalt der Beiträge demonstriert den Mehrwert eines experimentellen Zugangs zu einer ganzen Reihe soziologischer Fragestellungen. Daher, und weil unser Call for Papers zu diesem Themenheft auf sehr großes Interesse gestoßen ist, legte die Soziale Welt 2015 einen programmatischen Sonderband Experimente in den Sozialwissenschaften auf, der dem Feld weiteren Anschub verleihen soll.


Keuschnigg, M. (2012) Das Bestseller-Phänomen: Die Entstehung von Nachfragekonzentration im Buchmarkt. Wiesbaden: VS Springer.

Das hier ist meine Dissertation. Konzentration der Nachfrage erzeugt in einigen Märkten extreme Erfolgsungleichheiten, dazu zählen insbesondere Kulturmärkte. Das Buch untersucht Konsumentenverhalten im Buchmarkt und führt extreme Marktergebnisse mit vielen Misserfolgen und einigen Bestsellern auf Konformität unter Käufern zurück. Die präsentierten Erklärungsmodelle und deren empirische Prüfung erlauben Rückschlüsse auf die Entstehungsweise von Bestsellern und geben allgemeine Hinweise auf Entscheidungshilfen, die von Menschen in unsicheren und intransparenten Entscheidungssituationen genutzt werden. Book Review